Susanne Grütz mit Ihrer Band
SUNNY & THE HEATWAVES

Die Stamm-Mannschaft um Susanne Grütz, Kostas Kipuros und Nick Schöbe wird von zwei Mitgliedern verstärkt: Frank Berger, professionell u.a. mit Kaberett-Legende Tom Pauls unterwegs, sorgt am Drums für den nötigen Groove der Band, während Dirk Zorn, Szenegängern von Zapfen und Dice bekannt, am Bass gehörigen Druck und Schub erzeugt.

Was darf der geneigte Besucher von Sunny-&-The-Heatwaves-Gigs erwarten?

Ganz einfach: Soul, Soul und nochmals Soul.

Neben Songs von The Supremes, Stevie Wonder und Martha And The Vandellas, die bereits zum Repertoire gehören, sind Gassenhauer von Marvin Gaye, den Isley Brothers, The Spinners und von Aretha Franklin im Programm – ohne dabei vor falscher Ehrfurcht zu erstarren. Soll heißen, dort werden den Nummern auch schon mal einen eigenen Stempel aufgedrückt.

Susanne Grütz und Sunny & The Heatwaves

Susanne Grütz

Susanne Grütz, eigentlich als Chanteuse bekannt, kann mühelos den enormen Gesangsdruck einer Rock-Frontfrau erzeugen, wobei immer noch genug Reserven für jazzige Phrasierungen bleiben. Fast lässig stemmt sie Nummern wie Bette Middlers Version von ›Beast Of Burden‹ oder Gloria Gaynors ›I Will Survive‹, an denen sich ihre semiprofessionellen Kolleginnen in aller Regel böse verheben. Ihre vokale Anatomie ist darüber hinaus mit einem handlichen Reibeisen ausgestattet, das sie ihrem Gesang beliebig vorschalten kann.

Mitteldeutsche Zeitung am 11.03.2013
Von Mathias Schulze
Ausstrahlung, Erotik und schmutziger Zigarrenqualm
… legt die abgeklärte Grütz viel Ton und laszive Verruchtheit in die Stimme und bringt die handfest deftige Präzision der nachgeahmten Volkssprache zum Klingen… Grütz muss nicht nur singen, sie muss etwas ausstrahlen. Und das macht sie auf ganz vorzügliche Weise…